Die vorliegende Situation zeigt deutlich, dass die Stadt Neu-Anspach künftig besser vorsorgen muss, um kurzfristige und erhebliche Beitragserhöhungen für Familien zu vermeiden. Gerade Eltern leisten täglich einen wesentlichen Beitrag für unsere Gesellschaft: Sie erziehen Kinder, übernehmen Verantwortung für die nächste Generation und stehen gleichzeitig dem Arbeitsmarkt zur Verfügung. Durch ihre Berufstätigkeit tragen sie zudem erheblich zur Finanzierung unserer Sozial- und Sicherungssysteme bei.
Deshalb darf es nicht dazu kommen, dass Familien wenige Wochen vor Beginn eines neuen Schuljahres und unmittelbar vor den Sommerferien mit deutlichen Mehrbelastungen konfrontiert werden, die sie in ihrer finanziellen Planung kaum noch berücksichtigen können. Dies gilt insbesondere für Familien mit mehreren Kindern.
Die FWG-UBN-Fraktion hat sich nach eingehender Beratung ausdrücklich für einen anderen Weg entschieden. Wir erkennen die gestiegenen Kosten und die Herausforderungen bei der Finanzierung des Ganztagsangebots an. Gleichzeitig halten wir es für unsere Verantwortung, die Interessen der Familien in unserer Stadt zu berücksichtigen und Lösungen zu finden, die sowohl finanzpolitisch verantwortbar als auch sozial verträglich sind.
Wir regen daher an, vorhandene Gutschriften und Überschüsse aus den Abrechnungen des „Pakts für den Ganztag“ ausdrücklich zur Entlastung der Eltern einzusetzen. Darüber hinaus sollten künftige Überschüsse nicht in den allgemeinen Haushalt fließen, sondern in eine zweckgebundene Rücklage „Pakt für den Ganztag“ eingestellt werden. Diese Rücklage könnte dazu dienen, Kostensteigerungen in einzelnen Jahren abzufedern und notwendige Anpassungen der Teilnahmeentgelte frühzeitig, planbar und in moderaten Schritten vorzunehmen.
Mit einer solchen Vorgehensweise würde die Stadt Neu-Anspach finanzielle Schwankungen besser ausgleichen können. Gleichzeitig würden Eltern nicht unerwartet mit drastischen Erhöhungen belastet, sondern könnten sich auf nachvollziehbare und sozialverträgliche Anpassungen einstellen. Das schafft Vertrauen, Planungssicherheit und Anerkennung für die wichtige Leistung, die Familien tagtäglich für unsere Gesellschaft erbringen.
Darüber hinaus würde die Stadt Neu-Anspach damit ein wichtiges politisches Signal senden. Seit Jahrzehnten versteht sich unsere Stadt als familienfreundliche Kommune und wir werben aktiv um junge Familien. Dieses Selbstverständnis muss sich nicht nur in Leitbildern und Sonntagsreden widerspiegeln, sondern auch in konkreten politischen Entscheidungen. Eine vorausschauende Finanzplanung, die Familien vor kurzfristigen und erheblichen Belastungen schützt, würde dieses Credo glaubwürdig unterstreichen.
Gleichzeitig hätte eine solche Entscheidung eine positive Außenwirkung weit über die Stadtgrenzen hinaus. Sie würde sichtbar machen, dass Neu-Anspach die Bedürfnisse von Familien ernst nimmt, Verantwortung übernimmt und verlässliche Rahmenbedingungen für Eltern schafft. In Zeiten, in denen viele Kommunen um junge Familien werben, wäre dies ein starkes Zeichen dafür, dass Neu-Anspach nicht nur familienfreundlich sein möchte, sondern Familienfreundlichkeit auch aktiv lebt. Dies stärkt die Attraktivität unserer Stadt als Wohnort, fördert die Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Kommune und bestätigt den Weg, den Neu-Anspach seit vielen Jahren erfolgreich verfolgt.
Die FWG-UBN-Fraktion spricht sich daher dafür aus, die vorhandenen finanziellen Spielräume zunächst zur Entlastung der Familien zu nutzen, eine zweckgebundene Rücklage für künftige Schwankungen aufzubauen und notwendige Beitragsanpassungen künftig rechtzeitig, transparent und in moderaten Schritten vorzunehmen. So können wir unserer Verantwortung gegenüber den Familien gerecht werden und gleichzeitig die langfristige Finanzierung des Ganztagsangebots sichern.
Das traditionelle, alljährliche FWG‑Frühstück war auch in diesem Jahr wieder ein echtes Highlight für alle Teilnehmenden ☕?. In herzlicher Atmosphäre entstanden viele schöne Begegnungen, die wie immer zu einem guten und lebendigen Miteinander in unserer Gemeinschaft beigetragen haben ?✨.
Impressionen vom FWG Frühstück
Themen und Fragestellungen aus Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern.
In zahlreichen Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt wurden viele Anliegen, Ideen und Sorgen angesprochen. Es dient auch als Grundlage für den weiteren Dialog, Diskussionen und unserem abgewogen Handeln in den politischen Gremien.
1. Sicherheit im öffentlichen Raum
Thema: mögliche Videoüberwachung
Offene Fragen:
2. Mobilität und Schulwegsicherheit
Thema: Fahrradwegekonzept
Viele Eltern sehen Probleme für Kinder auf dem Weg zur Schule und zu Sportstätten.
Auch die zunehmende Nutzung von E-Bikes verändert den Verkehr.
Genannte Punkte:
Offene Fragen:
3. Lebendige Stadt und Infrastruktur
Kino:
Offene Fragen:
Ärzteversorgung:
Offene Fragen:
Bürgerhaus (Abriss oder Neubau)
Offene Fragen:
Nutzung zentraler Flächen / Bebauung
Offene Fragen:
4. Sauberkeit
Allgemeine Verschmutzung. Zunehmende Vermüllung wird wahr genommen
Genannte Probleme:
Hundekot
Wiederkehrendes Ärgernis in Wohngebieten und Grünanlagen.
Genannte Ansätze:
Zigarettenkippen
Häufiges Problem in der Innenstadt und an Haltestellen.
Diskutierte Ideen:
5. Bauprojekte
Wenzenholz. Unterschiedlich bewertetes Thema in der Bürgerschaft.
Offene Fragen:
Wenn wir auf die vergangenen zwölf Monate zurückblicken, müssen wir feststellen, dass sie wie im Flug vergangen sind. Die Zeit lässt sich nicht anhalten – aber wir können ihr Bedeutung geben, indem wir bewusst gestalten, was vor uns liegt.
Ein spannendes und zugleich herausforderndes Jahr neigt sich dem Ende zu. Die Entwicklungen auf der Weltbühne ebenso wie die wirtschaftliche Lage in unserem Land sind angespannt und wirken bis in unsere Stadt hinein. Polarisierung und Pessimismus bringen uns dabei nicht weiter. Was wir stattdessen brauchen, ist Zusammenhalt, Zuversicht und der gemeinsame Wille, nach vorne zu blicken.
Gerade auf kommunaler Ebene zeigt sich, wie wichtig es ist, Kräfte zu bündeln und Verantwortung zu übernehmen. In Neu-Anspach haben wir es gemeinsam in der Hand, unsere Stadt weiterzuentwickeln – sachlich, lösungsorientiert und im Dialog miteinander. Jede und jeder Einzelne kann dazu beitragen, unser Zusammenleben positiv zu gestalten.
Wir sind überzeugt: Wenn wir respektvoll miteinander umgehen, zuhören und anpacken, können wir nicht nur unsere Stadt lebenswerter machen, sondern auch einen kleinen Beitrag zu einer friedlicheren Welt leisten.
Das kommende Jahr bietet neue Chancen. Chancen für konstruktive Diskussionen, für mutige Entscheidungen und für Projekte, die Neu-Anspach nachhaltig stärken. Die FWG-UBN wird sich weiterhin mit Tatkraft, Augenmaß und Unabhängigkeit für die Belange der Bürgerinnen und Bürger einsetzen. Gemeinsam wollen wir Ideen entwickeln, Verantwortung übernehmen und unsere Stadt Schritt für Schritt voranbringen.
Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen, Ihre Unterstützung und Ihr Engagement und wünschen Ihnen und Ihren Familien ein gesundes, friedliches
und erfolgreiches neues Jahr.
Der Vorstand und die Fraktion
FWG-UBN Neu-Anspach
16.11.2025 Volkstrauertag
Kranzniederlegung am Ehrenmal im alten Friedhof Hausen
05.04.2025 Nachruf auf Franz Hofbauer
Die FWG-UBN trauert um Franz Hofbauer.
Franz war ein charmanter, freundlicher Mensch mit einem klaren Blick für Zusammenhänge und einem beeindruckenden Weitblick für mögliche Probleme. Mit seiner klugen, sachlichen Art war er uns über viele Jahre ein geschätzter Freund, verlässlicher Berater und engagierter Mitstreiter.
Seine Leserbriefe haben in den vergangenen Jahren weit über unsere Reihen hinaus Aufmerksamkeit gefunden – sie waren bekannt und geschätzt in unserer Stadt.
Franz, wir haben viele schöne, aber auch kritische Zeiten gemeinsam durchlebt, diskutiert und reflektiert. Deine Zeit, deine Gedanken und dein Engagement für die FWG-UBN bleiben unvergessen.
In stillem Gedenken
Karin Birk-Lemper und der Vorstand der FWG-UBN Neu-Anspach
01.04.2025 Unser Mitglied Franz Hofbauer ist verstorben
25.03.2025 Artikel der Taunus-Zeitung über das FWG Frühstück
23.03.2025 Impressionen vom FWG-Frühstück
26.02.2023 Impressionen vom FWG-Frühstück
Das beliebte Frühstück unserer Freien Wählergemeinschaft fand an diesem Sonntag nach drei Jahren Pause wieder im Saal des Tanzsportclubs Grün-Gelb (ehemals DGH Westerfeld) statt. Die Gäste nuzten die Gelegenheit zum entspannten Smalltalk bei Kaffee und allerlei Leckereien vom reichhaltigen Buffet.
Vielen Dank an dieser Stelle an alle an der Organisation des Vormittags Beteiligten. Gäste unseres Frühstücks waren der Kreistagsvorsitzende Renzo Sechi (FWG Friedrichsdorf) und die Kreisbeigeordnete Katrin Hechler (SPD). Dazu begrüssten wir den Bürgermeister Thomas Pauli (SPD) und den von uns unterstützten CDU-Bürgermeister-Kandidaten Birger Strutz (CDU), den früheren Bürgermeister Klaus Hoffmann (CDU) sowie die Stadtverordneten Cornelia Scheer (GRÜNE), Jan Muschter und Reinhard Gemander (beide CDU).
Zu Beginn gedachten die Gäste unseres im vergangenen Jahr verstorbenen Gründungsmitglieds Manfred Klein und dem ebenfalls verstorbenen langjährigen Mitglied Moncef Ben Ali Bayoudh.
Bilder von unserem FWG-Frühstück (2018, 2017, 2016)